John Bock

deutscher Aktions- und Performancekünstler; auch Bildhauer, Zeichner, Autor und Filmemacher; Teilnehmer der Biennale in Venedig und der Documenta 11; 2010 Kurator der Ausstellung "Fischgrätenmelkstand" in der Temporären Kunsthalle Berlin; Arbeiten für das Theater

* 28. Dezember 1965 Gribbohm

Herkunft

John Bock wurde am 28. Dez. 1965 in Gribbohm in Schleswig-Holstein geboren und wuchs auf einem Bauernhof auf. Schon als Kind half er bei der Feldarbeit mit. Sein Großvater war Zahnarzt.

Ausbildung

B. studierte 1986-1994 Betriebswirtschaftslehre an der Universität Hamburg und 1991-1997 Kunst an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg, beide Fachrichtungen schloss er mit einem Diplom ab.

Wirken

Anfänge als Aktionskünstler

Anfänge als Aktionskünstler Anfang der 1990er Jahre hielt B. öffentliche Vorträge zu Themen aus akademischen Vorlesungen, ohne dabei an eine Künstlerkarriere zu denken. "Ich habe angefangen mit theoretischen, mathematischen Vorträgen und ich wollte gar nicht aktionistisch sein", erklärte er rückblickend (archiv.hkw.de, abgerufen am 18.2.2026). Doch nach und nach entwickelte er Kostüme und begann, aus Alltagsgegenständen und verschiedenen Materialien improvisierte Bühnen zu bauen. Seine Performances bezeichnete DIE ZEIT (8.7.2010) später als Vorträge, "während derer Bock in selbst gebauten Bühnenbildern absurde Theorien vorträgt und dabei mit allerlei Zeug um sich wirft".

Im Lauf der ...